Strassensperrungen

15.06.2026 08:15
#1 Strassensperrungen
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alle Jahre wieder im Sommerloch: Strassen werden gesperrt um ein Miniloch zu buddeln oder sonstwie die Anwohner zu nerven. Im Moment ist es ganz schlimm, so empfinde ich es halt. Man kann nirgends mehr normal fahren bei uns in der Gegend. Wenn dann wenigstens die Umleitungen sinnvoll gestaltet wären, aber das geht halt auch nicht immer gerade so. Ist man froh, wenn dann mal eine Baustelle wieder aufgeht, kommen hintendran zwei neue hinzu. Manchmal könnt ich ......
Bei uns sind Richtung Westen zwei Strassen durch den Pfälzer Wald, eine ist ganz gesperrt und bei der anderen stehst im Dauerstau, da hier drei Baustellenampeln den Verkehr regeln. Umleitung über die Autobahn, prima !
Ich denke das ist wohl im ganzen Bundesgebiet dasselbe oder?

Gruss aus der Pfalz

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15.06.2026 09:04
avatar  Vinni
#2 RE: Strassensperrungen
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Ja so kenne ich das. Baustelle, die nächste Baustelle in der Umleitung der ersten etc etc

Die neueste Mode geht mir richtig auf den Zeiger:
Nichtmal mehr hinschreiben daß eine Straße gesperrt ist. Man steht z.B. an der Ampel, will rechts abbiegen, laut Schild komme ich weiter. Und wenn ich dann vorne an der Ampel abbiegen will muss ich um eine Bake fahren, dessen Text auch nur schreibt "Frei bis Baustelle". Ja wo denn, wie weit komme ich denn? Und dann stehe ich 200 m weiter vor einer Komplettsperrung, kaum Platz zum wenden. Dank Straßenführung auch nicht sichtbar.
Bei uns jetzt 2 mal innerhalb einer Woche so gewesen, an verschiedenen Stellen. Nichtmal die Anwohner wußten davon. Ich kam dann beide male zu spät auf Arbeit an, weil ich erstmal schauen musste, wie ich drumrum komme - und alle anderen Fahrzeuge ja eben auch.
Seh ich aber auch auf anderen Touren immer öfter. Keine Richtungsschilder mehr gekennzeichnet, plötzlich steht man vor einer Vollsperrung; keine Umleitung, kein Hinweis. Und eben auch immer öfter komplette Schließung, also nichtmal daß man vorbeikäme, mit Ampel oder so, nein ganz zu.

Achja, natürlich findet man diese Sperrungen auch nicht auf Karten wie Google Maps oder Tomtom.
Heißt wenn ich meine Route vor der Tour nochmal online prüfe kann es trotzdem sein ich muss irgendwo dann anders fahren.

DLzG
vinni
RSW


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15.06.2026 09:09
avatar  Pehani
#3 RE: Strassensperrungen
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Servus
ja, Straßenbau im Winter wird auch schwierig werden, und z. B. Glasfaseranschluss will jeder haben. Glasfaserbaustellen sind in unserer Region gerade sehr häufig, da muss man halt durch. Gut, die Umleitungen könnten z. T. eindeutiger beschildert sein, das ist bei uns auch so. Da schwöre ich auf TomTomGo als Navi. Da sind Straßensperren / Behinderungen mit hoher Wahrscheinlichkeit vorher schon zu sehen. Solange ich nicht beruflich unterwegs sein muss (Das nervt dann wirklich mit vielen Baustellen), geht's.
Grüsse Peter

Grüße Peter
Yamaha Nmax 155

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15.06.2026 09:26
#4 RE: Strassensperrungen
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Zitat von Momolein im Beitrag #1
Ich denke das ist wohl im ganzen Bundesgebiet dasselbe oder?


kurze Antort: Jo!

Erfahre eine wundervolle Zeit ... weil es ein Roller ist....

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15.06.2026 11:45
avatar  hdkeil
#5 RE: Strassensperrungen
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Will ja nicht Klagen, aber kommt mal ins Ruhrgebiet da lernt man was Umleitungen sind vor allem wenn eine Autobahn gesperrt wird und der ganze Verkehr innerorts durchgeleitet wird....😟😡😥


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17.06.2026 11:30
#6 RE: Strassensperrungen
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Es scheint heutzutage leider so zu sein, dass zum Schutz der Bauarbeiter nur noch unter Vollsperrung gearbeitet werden kann. Hier wird oft sogar „Security“ eingesetzt.

Mein Nachbar arbeitet im Tiefbau.
Vorfälle 2026:
Ein Arbeiter schwer verletzt weil sich ein Taxi (!) trotz Baustelle zwischen Bagger und Loch durchdrängen wollte.
Ein Security- Mitarbeiter schwer verprügelt worden weil er einen Lieferdienst an der Durchfahrt hindern wollte.
Bauarbeiter angespuckt u. beschimpft.
Alle Reifen an den Baumaschinen zerstört, offensichtlich mit einer Flex zerschnitten.
Absperrungen über Nacht geklaut…

Die Menschen werden einfach immer bekloppter.
Bei mir verstärkt sich der Eindruck das jeder alles haben will, ohne dafür auf irgendetwas zu verzichten. Statt froh u. dankbar zu sein das die Straßen, über deren Zustand seit Jahren gemeckert wird, endlich saniert werden, wird jetzt auch darüber diskutiert.
„Wasch mir das Fell, aber mach mich nicht nass“
Ich finde etwas mehr Gelassenheit würde uns allen gut zu Gesicht stehen. „Der Weg ist das Ziel“ u. „Umwege erhöhen die Ortskenntnis“ sollten doch für uns Freizeitfahrer die Prämisse sein.
Und als Berufspendler sollte man doch ortskundig genug sein um solche Widrigkeiten zu umgehen.

Immer locker durch die Hose atmen, da bleibt man gesünder. Nur meine Meinung…

Die Linke zum Gruß
Dietmar

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17.06.2026 12:52
#7 RE: Strassensperrungen
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würde mir ja auch nichts ausmachen, wenn man es weiss und umgehen kann. Dennoch bleibt ein Geschmäckle daran, wenn Strassen über Jahre gesperrt werden. Kann ich nicht nachvollziehen! Warum muss es denn alles so lange dauern? Hochspeyer 3 Jahre Vollsperrung, einige Geschäfte haben hingeschmissen. Verbindung Ramsen-Enkenbach jetzt auch 1 Jahr gesperrt. Ortsdurchfahrt Dackenheim schon 1,5 Jahre gesperrt, Ende offen. Ortsdurchfahrt Kirchheim Weinstrasse, schon seit 1 Jahr gesperrt, Ende offen usw. usw......

Gruss aus der Pfalz

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17.06.2026 13:56
#8 RE: Strassensperrungen
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Das liegt z.T. daran, dass viele Gewerke unterschiedlich lange dauern und von verschiedenen Betrieben durchgeführt werden. Diese Gewerke bauen aufeinander auf und müssen koordiniert werden. Da jeder Betrieb häufig ja nicht nur eine Baustelle hat führt das zwangsläufig zu Verzögerungen.
Wetter, Preissteigerungen, Lieferengpässe (z.B. bei Kanalrohren) u. EU- Weite Ausschreibungen machen es nicht einfacher. Katastrophen, wie z.B. die Flut im Ahrtal, binden Baumaterial u. Firmen über Jahre, das kann vorher niemand absehen. Die Sanierung einer Straße, die heute durchgeführt wird, wurde teilweise vor drei bis fünf Jahren geplant, ausgeschrieben u. beauftragt.
Zu meiner aktiven Zeit war es zudem so, dass öffentliche Bauten nicht terminiert werden durften. Ob das heute noch so ist entzieht sich aber meiner Kenntnis.

Die Linke zum Gruß
Dietmar

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