Hamburger Mogo 26

03.05.2026 21:09
#1 Hamburger Mogo 26
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Moin,
gegen allen Erwartungen findet der Mogo am Michel 2026 doch statt.Mal sehen wie das sich weiter entwickelt.Letztes mal waren für Michel-Verhältnisse sehr wenig biker vor Ort-trotz gutem Wetter.
VG.Lars

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14.06.2026 22:01 (zuletzt bearbeitet: 14.06.2026 22:05)
#2 RE: Hamburger Mogo 26
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Moin Rollers,ich war heute wieder beim Mogo-für jemanden wie mich der seit jahrzehnten daran teil nahm-war es eine Blamage.Und zwar von den "Bikern"! Das Wetter war trocken,15-17Grad und windig mit Boen-da haben wir schon ganz anderes Wetter gehabt.Bis vor einigen Jahren waren 5 stellige Besucherzahlen die Regel-der Hamburger Mogo war einfach ein muß.Es herschte eine gewisse Atmosphäre und "Volksfeststimmung" und Institution.Und man konnte sich an unzähligen Bikes sattsehen.Im letzten Jahre waren schon wenig Biker da-aber der Vorplatz vom Michel war wenigstens noch gut gefüllt.Und heute? Ca.30-40 Bikes-die Ordnerbikes mit eingerechnet.Kurz eine kleine Gruppe standen in der Ecke.Dem OrganisationTeam kann man keine Vorwürfe machen-es war alles da:Mogo-Stand,Würstchenbude,Radio RockAntenne Hamburg,Polizeistand und einige andere.Das der Eingang der Kirche allerdings zu war war weniger schön:Kurz:wenn man weiß wie es in der Vergangenheit war-da könnte man-spitz gesagt-vom Glauben abfallen.Auch lohnt es nicht mehr eine weitere Anreise in Kauf zu nehmen.(sonst kamen die Biker sogar aus Skandinavien bis Süddeutschland)
Der Mogo ist meines erachtens nach Tod-weil die Biker einfach nicht mehr gekommen sind.Bedenkt man den organisatorischen Aufwand und die Kosten-lohnt es einfach nicht mehr.Es gibt ja andere Mogos wo man sich den Segen für die Saison abholen kann.Woran es gelegen hat,daß keine Biker mehr gekommen sind-ich weiß es nicht........
VG. Lars


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14.06.2026 23:44
#3 RE: Hamburger Mogo 26
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Das der Mogo HH schon lange nicht mehr das ist was er noch zu Ernst Fehlings Zeiten war, ist landläufig bekannt.
Ich war selber noch mehrere Male danach da. Der Stil des Gottesdienstes hatte sich schon verändert, und das nicht unbedingt zum Vorteil.
Deshalb habe ich schon überlegt mir den weiten Anreiseweg nicht mehr an zu tun.
Das zur Durchführung einer Veranstaltung wie sie früher mal war (ich habe noch 30000 Motorräder vor dem Michel erlebt) viel Manpower und Geld benötigt war und ist mir bewußt. Das es ein Mordsaufwand (auch und vor allem finanziel) war, den Korso jedes Jahr zu organisieren und durchzuführen habe ich auch verstanden.
Das man dann aber trotz oder gerade wegen nachlassender Besucherzahlen den Korso ganz fallengelassen hat habe ich schon damals für einen Fehler gehalten.
Das die Besucherzahlen nachgelassen haben habe ich auch wahrgenommen.
Das es aber derartig mager geworden ist wie Du es beschreibst hätte ich nicht vermutet. Da haben wir ja beim Mogo-Duisburg mehr Besucher.
Und wenn man zum Mogo einlädt, dann aber die Kirche nicht aufmacht.... ?????!!!
Schade das eine ehemals so tolle Institution wie der Hamburger MOGO derartig "heruntergewirtschaftet" wurde.
Am guten Willen der ehmaligen Teilnehmer kann es eigentlich nicht liegen. Offensichtlich gab es ja früher einen großen Bedarf dafür, sonst wären die Besucheranzahlen im mehrstelligen Zehntausenderbereich nicht zustande gekommen.
Bleibt halt nur übrig auf andere Mogos auszuweichen, die bestimmt auch in Hamburg und/oder der Umgebung übers Jahr zu finden sein werden.

Fahre niemals schneller als Dein Schutzengel fliegen kann...

Sym Superduke > Piaggio Sfera125RST > Hyosung Hyper > Vespa ET4 > 3X Aprilia Atlantic125 > Suzuki Epicuro > Honda Pantheon 4 Takt > Peugeot Satelis RS 125 > Burgman 125 K9 > Burgman 125 K3 + Peugeot Ludix > Peugeot Citystar 125 (+ Kymco Agility 50 ) > Malaguti Madison 125 > Peugeot Satelis 125 > Suzuki Epicuro (geborgt) > Honda Forza 125

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15.06.2026 09:18 (zuletzt bearbeitet: 15.06.2026 09:23)
#4 RE: Hamburger Mogo 26
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Und tolle ROGO`S, wie das Ende Mai, des Rollerstammtisches Unterweser gibt es ja auch noch,
vergesst sowas nicht... und das in der Welt bekannten Gemeinde "Esenshamm"
mit einem tollen Gottesdienst, meist Outdoor im Pfarrgarten der wunderschönen Mathäuskirche
und einem fast familiären Verhältnis der Biker.

Bis zu 100 Maschinen aus fast aller Welt, sogar naus Mittelerde - und das fast alles Roller verschiedenster Baujahre und Modelle,
durfte ich dort schon sehen- auch dieses Jahr wurde die Anzahl mit schätzungsweise weit über 50 Teilnehmern ein voller Erfolg

Kuchen, Lunch, Korso, alles dabei und das gleich am "quasi" zentralen Mittelpunkt dieses schönen Planeten. . Selbst für Musik war gesorgt.
Die ehrenamtlichen Organisatoren haben wirklich alles getan, damit sich alle wohl fühlten.

Kurz- Das Rogo Esenshamm, Ende Mai - ist noch fast ein Geheimtipp!

Erfahre eine wundervolle Zeit ... weil es ein Roller ist....

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15.06.2026 10:41 (zuletzt bearbeitet: 15.06.2026 10:46)
#5 RE: Hamburger Mogo 26
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Ich war so eine Stunde vor dem Gottesdienst da-wollte auch bikes und Roller ansehen.Auch waren auf Hamburgs Strassen quasi keine Biker zu finden.Das die Kirche erst kurz vor dem eigentlichen Gottesdienst geöffnet wird habe ich hier schon öfter erlebt.Soweit mir bekannt wurden die Ausfahrten wegen zu hoher Kosten und knapper Kasse der Kirche gestrichen-da hätte der Hamburger Senat für eine solche Institution eingreifen sollen.Dieses Jahr sollte eine Ausfahrt stattfinden.Bei so geringer Beteiligung ging das sicher auch ohne Rennleitung-ich habe die Ausfahrt nicht mitgemacht-wenn diese denn statt gefunden hat.Bleibt trotzdem die Frage:warum ist fast keiner mehr gekommen? Hat der Mogo sich einfach überlebt? Sind die Biker nicht mehr traditionsbewust? Oder haben diese sich so verringert? Oder sind sie nicht mehr wetterfest,daß die Bikes stehen bleiben wenn eine Regenwolke in Sichtweite ist? Oder ist was seitens der Kirche vorgefallen was mir entgangen ist? Vielleicht hätte man sich auch ein anderes Konzept überlegen sollenz.B.das ganze als Tagesveranstaltung auf dem Heiligengeistfeld....
VG.


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16.06.2026 11:24 (zuletzt bearbeitet: 16.06.2026 11:31)
#6 RE: Hamburger Mogo 26
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Das sich Motorradgottesdienste "einfach überlebt" haben glaube und erlebe ich nicht.
Ich zähle ja zum Veranstalterteam des Mogo-Duisburg und ehemals des Mogo-Mettmann.
Natürlich schwank die Teilnehmerzahl mit dem Wetter.
Aber selbst bei unseren "kleinen Provinz-Mogos" habe wir eigentlich immer mindestens 50, öfters auch mal rund 200 Bikes vor den Kirchen zu stehen gehabt.
Und wenn ich mal googele nach Motorradgottesdienste in der Umgebung finden sich da noch jede Menge. Und wenn ich denn mal zu dem einen oder anderen hinfahre ist da meistens auch einiges an Leuten unterwegs.
Ich sehe und bin überzeugt das es einen "Bedarf" dafür gibt, das die Menschen solch einen "niederschwelligen" Zugang zum Thema "Kirche" und "Glauben" suchen und nutzen.
Warum das in HH nicht mehr funktioniert kann ich als Außenstehender von so weit weg natürlich nicht beurteilen.
Das man eine Ausfahrt mit so vielen Leuten, wie es einmal war, natürlich nicht einfach so stemmen kann, zumal die Sicherheitsanforderungen ja auch immer höher werden, ist mir auch klar.
Wie schon geschrieben wurde: Der MOGO-HH war eine Traditionsverabstaltung mit einem enormen Zulauf. Warum da die Stadt nicht in der Lage war Unterstützung zum Erhalt zu leisten, was die Kirche falsch gemacht hat das Ihr die Motorradfahrer weggeblieben sind? Ich verstehe es auch nicht. Und ich glaube auch nicht, das das mit dem allgemeinen Phänomän der Kirchenaustritte zu erklären ist. Gerade bei den Mogos erlebe ich, das da Menschen auftauchen, die sonst mit Kirche/Gott/Glauben eigentlich ganichts zu tun haben (wollen) und trotzdem dort aufschlagen. Und sei es nur, um mit anderen Gemeinschaft zu haben. Und dann eventuell sogar feststellen: Ach, so kann Kirche auch sein....
Ich bedauere es sehr. Solange wir in Duisburg noch Zulauf und Bedarf haben - und im Moment sieht es ganz danach aus - es kommen jedes Mal mehr Biker/innen - werden wir uns gerne weiterhin die Mühe machen, Gottesdienst mit anschließendem Zusammensein bei Imbis und Kuchen sowie die anschließende Ausfahrt in kleinen Gruppan zum gemeinsamen Kaffeetrinken irgendwo im Bergischen weiter vorzubereiten und durchzuführen.
Meht Infos dazu gibt es HIER.

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17.06.2026 10:43
#7 RE: Hamburger Mogo 26
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Viele haben sich ja in den letzten Jahren von der Kirche als Glaubensinstitution und auch nach den diversen Skandalen abgewandt.
Aber die Arbeit einer Kirchengemeinde kann ja weit über die reine Glaubensvermittlung hinausgehen und kann wichtig sein für den gesellschaftlichen Zusammenhalt, um den es ja auch nicht zum Besten steht. Die Mogos, besonders die dezentralen, wie hier schon schön beschrieben wurde, finden offensichtlich gerade darin ihren Zweck, nämlich Gemeinschaft und Begegnung vor Ort zu schaffen.
Meist höre ich, dass in der Regel nicht der Gottesdienst der Grund für eine Teilnahme ist, sondern die (jährliche) Begegnung mit anderen Motorrad- und Rollerfreunden, die man vielleicht lange nicht gesehen hat und das Treffen ein guter Anlass für Wiedersehen, Austausch und Gespräch ist. Ich nehme an, dass dies auch den meisten Pfarrer/innen bewußt ist. Umso höher ist dieses Engagement einzuschätzen, möglicherweise auch trotz unterschiedlicher Auffassungen im Gemeindevorstand.
Aber irgendjemand muss ja immer die Initiative ergreifen, damit sich etwas bewegt. Und wenns die Kirche ist, sollte es gelobt werden, auch von diejenigen, die ihr sonst skeptisch gegenüberstehen.


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17.06.2026 11:32
avatar  Pehani
#8 RE: Hamburger Mogo 26
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Servus
ich sehe das auch so, die meisten kommen der Gemeinschaft wegen, und nicht aus religiösen Gründen, oder wegen dem Gottesdienst. Hier bei mir im Süden (Schloss Scherneck) ist Ende April in toller Location (Schlosshof) ein MOGO. Keine Werbung, nix vorangekündigt, aber es ist eine Institution, es sind jedes Jahr geschätzt 250 - 300 Maschinen da, auch von weiterer Entfernung. Also ich meine, in Hamburg ist irgendwas anderes, außerhalb "der Kirche", aus dem Ruder gelaufen, dass keiner mehr kommt
Grüsse Peter

Grüße Peter
Yamaha Nmax 155

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