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Fitness fürs Biken

Ich war kürzlich bei einem Bikerplausch erstaunt, dass von kleinen oder größeren Wehwehchen beim Fahren und danach berichtet wurde, aber die meisten keinerlei Übungen für schmerzfreies Biken machen. Einige machen zwar etwas für Rücken, Rumpf oder Nacken (Kraft- und/oder Dehnungsübungen), aber das scheint nicht verbreitet zu sein.
Ich selbst gehe 2-3 mal pro Woche (wenn ichs schaffe) zum Fitness- Training. Wie sieht es bei anderen aus? 
#2 RE: Fitness fürs Biken

Mache keine Übungen, habe allerdings auch keine Probleme.
Offensichtlich passt mir der Forza auch in der Beziehung...
Sym Superduke > Piaggio Sfera125RST > Hyosung Hyper > Vespa ET4 > 3X Aprilia Atlantic125 > Suzuki Epicuro > Honda Pantheon 4 Takt > Peugeot Satelis RS 125 > Burgman 125 K9 > Burgman 125 K3 + Peugeot Ludix > Peugeot Citystar 125 (+ Kymco Agility 50 ) > Malaguti Madison 125 > Peugeot Satelis 125 > Suzuki Epicuro (geborgt) > Honda Forza 125
#3 RE: Fitness fürs Biken

Moin, nicht ausschließlich fürs Biken, aber um Fit zu bleiben. 2 mal die Woche Sport im Turnverein. Fitness Mix und Pilates. Zusätzlich Nordic Walking 2- mehrmals im Monat.

Stormy.monday und Roterlöwe: Ja, scheint ja wirklich sehr unterschiedlich zu sein, was jeder Einzelne macht.
Beim Gespräch sagte mir übrigens ein Kollege mit Forza, dass er jetzt auf einen SH (Durchstiegsroller) umsteigen wird, da er das Bein nicht mehr gut über den Mittelsteg bekommen würde. Das finde ich schon hart.

Was ich härter finde ist der Sitz des SH.
Auf dem SH hatte ich nach längeren Touren immer Kreuzschmerzen. Auf dem Teil sitzt man einfach nicht gut; harter Sitz und blöde Haltung - jedenfalls für mich.
Deswegen habe ich letztendlich doch den großen Motorradschein gemacht, damit ich auf bequeme Großroller umsteigen kann - hab ich nie bereut. Endlich kann ich lange Touren schmerzfrei genießen, die Sitzhaltung ist einfach eine ganz andere.
Aber ja, ich kann natürlich auch das Argument mit dem Durchstieg verstehen, der ist wirklich bequem auf dem SH.
Ich bin allgemein betrachtet eine faule Socke - und somit tu ich auch nichts (sportliches) fürs Rollerfahren.
Ich hab allerdings auch (noch) keine Probleme - zumindest nicht vom Roller.
DLzG
vinni
RSW
#6 RE: Fitness fürs Biken

Sportlich betätigen ist bestimmt in vielen Fällen hilfreich und nützlich.
Wer täglich oder sehr häufig mit einem Roller fährt, benötigt bestimmt deutlich weniger zusätzliche Betätigung, als jemand der sehr selten und nur kurze Strecken fährt.
Ich für meinen Teil mache keinen Sport, merke aber nach mehreren längeren Touren, dass das Fahren einfacher wird also der Fitnesslevel steigt.
In der dunklen nassen Jahreszeit nehme ich mir öfter vor mich mehr sportlich zu betätigen. Aber der innere Schweinehund hält mich immer wieder ab.
Gruß
Bigscooter

Solange ich noch arbeite, brauche ich keinen Sport.
Als Servicetechniker im Außendienst bin ich den ganzen Tag auf den Beinen,
und die Kunden wohnen immer in den oberen Etagen ohne Fahrstuhl. Mehr Fitneßtraining geht nicht..........
#8 RE: Fitness fürs Biken

Also ich finde das sportliche Betätigung für das Rollerfahren total wichtig ist. Das einige den inneren Schweinehund nicht überwinden können kann ich nicht verstehen.
Ich mache das ganze Jahr über Kraft und Stabilisationsübungen, fahre neben dem Roller viel mit meinem E-Bike und gehe 1 mal wöchentlich zur Wassergymnastik, das hilft mir sehr.
Und Sport schadet bestimmt niemanden, ob kurze oder lange Rollerfahrten, denn je älter man wird desto wichtiger ist Bewegung und leichte Kraftübungen.

Ich muss auch immer etwas machen Wenn nicht, meldet sich mein Rücken. Eigentlich sollte ich vor einigen Jahren an der Wirbelsäule operiert werden. Durch meine Übungen konnte ich das bis jetzt verhindern.

Das Institut für Zweiradsicherheit e.V. (ifz) hat eine Untersuchung über die körperliche Belastung von Motorradfahrern im Rahmen eines 100.000 km-Tests publiziert. Beteiligt waren 50 Motorrad fahrende Polizisten.
Eines der interessantesten Ergebnisse war, dass nicht das Alter ein Risikofaktor darstellt sondern Übergewicht, wenig Fahrerfahrung und mässige Fitness.
Man muss sich also nicht vor dem Alter fürchten (gegen das man eh nichts machen kann), man kann aber bei den anderen Faktoren selbst etwas bewirken (wenn da nur nicht, wie bei mir, oft der innere Schweinehund etwas dagegen hat). 
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